
Haben Sie ein besonders sensibles Kätzchen zu Hause? Eine Samtpfote, die viel Aufmerksamkeit braucht und auch auf die Ernährung sehr empfindlich reagiert. Hier ein paar Tipps, die Ihrer Katze helfen können.
Manche Katzen sind hinsichtlich ihrer Verdauung ganz besonders sensibel und leiden schnell unter weichem Stuhl oder gar Diarrhöe. Sie brauchen eine besonders verträgliche Nahrung, die weitgehend frei von allergenen Stoffen ist.
Achten Sie ganz genau darauf, bei welchen Lebensmitteln oder Futterbestandteilen Ihre Samtpfote unverträglich reagiert und versuchen Sie, diese zu meiden. Natürlich können sensible Katzen, die häufig draussen sind, auch im Freien Nahrung zu sich nehmen, die Sie dann nicht vertragen. Falls möglich, beobachten Sie das Fressverhalten Ihrer Samtpfote auch draussen.
Auch wenn es für uns Menschen schön ist, bei der Ernährung sehr viel Abwechslung zu haben, bei Katzen gilt dies nicht. Im Gegenteil: Gerade für sensible Samtpfoten, die nicht jede Nahrung vertragen, ist es wichtig, dass Sie immer das Futter erhalten, das ihnen gut tut und das sie gut vertragen. Zu viel Ernährungs-Umstellung kann für empfindliche Kätzchen sehr unangenehm sein.
Auf einen Blick
Achten Sie auf Ernährung ohne allergene Stoffe
Beobachten Sie genau, welche Nahrung bei Ihrer Katze Unverträglichkeiten auslöst.
Sensible Katzen brauchen in der Ernährung vor allem Kontinuität
Wenn Sie merken, dass Ihre Katze eher zu den sensiblen Naturen gehört, können gerade auch in der Ernährung gutes Beobachten und viel Geduld helfen, dass es Ihrer Samtpfote trotz seiner Sensibilität rundum gut geht.
Etwas Geduld sollten Sie besonders auch haben, wenn Sie die Nahrung Ihrer Katze umstellen möchten. Auf keinen Fall dürfen Sie dem Tier von heute auf morgen ein neues Futter vorsetzen. Finden Sie vorsichtig heraus, wie die neue Ernährung Ihrem Liebling passt, in dem sie das bisherige Futter Schritt für Schritt mit dem neuen mischen. So kann sich das empfindliche Tier langsam an die neue Nahrung gewöhnen. Und Sie können auch ohne unangenehme Reaktionen (Durchfall, Erbrechen bei der Katze) feststellen, ob Ihre Samtpfote das neue Futter verträgt.
Verdauungsstörungen können bei empfindlichen Katzen auch psychische Ursachen haben. Versuchen Sie deshalb Ihrer Samtpfote so viel Ruhe und Geborgenheit wie möglich zu geben, damit sie sich rundum wohlfühlen kann. Denn für manches sensible Kätzchen bedeutet zum Beispiel Lärm und Unruhe in der täglichen Routine Stress, der ihm im wahrsten Sinn auf den Magen schlagen kann.
Auf einen Blick
Stellen Sie das Futter nur schrittweise und unter guter Beobachtung um
Vermeiden Sie Stress-Situationen